Venen

 

Venöse Erkrankungen
 

Schwellungen, abendliches Schweregefühl und Schmerzen der Beine sowie Wadenkrämpfe können oftmals Hinweise für ein Krampfaderleiden sein. Im Verlauf von Jahren kommt es zur sichtbaren Krampfadern mit späterer Hautverfärbung und letztlich „Offenen Beinen“.
Aus diesem Grund sollte frühzeitig eine Diagnostik eingeleitet werden.
Auch die kosmetisch unschönen Besenreiser stellen eine Form des Krampfaderleidens dar


 

Venendiagnostik
 

Heute sind Dank modernster Medizintechnik Venenuntersuchungen völlig schmerzfrei und unkompliziert.
Bei der Digitalen Photoplethysmographie registriert ein Infrarotstrahl die Entleerung des Blutes aus dem Bein. Hiermit lässt sich die Funktion der Venenklappen testen. Bei der Duplexsonographie werden die Venen im Bein mit Ultraschall sichtbar gemacht und mittels Farbdarstellung der Blutfluss kontrolliert. Dabei  kann sowohl das tiefe als auch das oberflächliche Venensystem exakt dargestellt werden.


 


Moderne Therapie der Krampfadern

Im letzten Jahrzehnt sind neue, minimal invasive und schonende Verfahren zur Krampfadertherapie entwickelt worden. Diese Techniken beruhen auf einer Kathedereinführung durch Punktion der Vene, die dann durch Hitzeeinwirkung verschlossen wird. Der Körper löst im weiteren Verlauf diesen Bindegewebsstrang selbst auf. Der große Vorteil dieser Methode liegt in der ambulanten Therapie, die in örtlicher Betäubung durchführbar ist. Sie bietet optimale kosmetische Ergebnisse und postoperativ nahezu Schmerzfreiheit. Die üblichen Aktivitäten des täglichen Lebens können nach wenigen Tagen wieder problemlos durchgeführt werden.


Das erste endovenöse Verfahren  war die Lasertherapie. Es folgten die besseren Radiofrequenzverfahren sowie als neueste und schonendste Entwicklung die CELON-Methode (RFITT).
Durch eine Art Mikrowelleneffekt wird lediglich die Venenwand heiß (60° - 90°C), die sich dann verschließt, so dass Verletzungen des Nachbargewebes nahezu ausgeschlossen werden können.


 


Kombination von moderner und klassischer Therapie
  
Die Verödungstherapie (Sklerosierung) in der modernen Variante des Mikroschaums lässt sich optimal mit der Celon-Methode kombinieren. Damit kann auf Hautschnitte völlig verzichtet werden. Auch in der Therapie von sogenannten Seitenastvarizen kann dieses Verfahren ohne jegliche Betäubung angewendet werden. Daneben können in Kombination mit dem Venen-Laser selbst die kleinsten Besenreiser entfernt werden.


Bilder: Celon-AG

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